{"id":4435,"date":"2025-10-14T12:01:05","date_gmt":"2025-10-14T10:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/?p=4435"},"modified":"2025-10-14T12:01:25","modified_gmt":"2025-10-14T10:01:25","slug":"tonnenweise-tennisbaelle-zum-recycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/?p=4435","title":{"rendered":"Tonnenweise Tennisb\u00e4lle zum Recycling"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4435\" class=\"elementor elementor-4435\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-478de22 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"478de22\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-3873886\" data-id=\"3873886\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d996992 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"d996992\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"449\" src=\"https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_TennisbaelleRecycling-1024x575.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-4434\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_TennisbaelleRecycling-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_TennisbaelleRecycling-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_TennisbaelleRecycling-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.tennisanlage-starnberg.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251007_TennisbaelleRecycling.jpg 1351w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6abd909 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6abd909\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p style=\"text-align: center;\">Foto: Franz Xaver Fuchs<\/p><p style=\"text-align: left;\">Die Tennisplatzbetreiber Richard von Rheinbaben (links) und sein Bruder Rolf legen Wert auf Nachhaltigkeit. Auf der Anlage stehen mehrere Sammelbeh\u00e4lter.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2e7df2d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2e7df2d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1486c60\" data-id=\"1486c60\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4fd0d5a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"4fd0d5a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Nachhaltigkeit spielt auch im Amateursport eine Rolle. Der Betreiber einer Tennisanlage in Starnberg hat eine Firma ausfindig gemacht, die aus <\/strong><strong>geschreddertem<\/strong><strong> Material neue B\u00e4lle herstellt. Nun ruft er Vereine im Umkreis von 100 Kilometern zum Sammeln auf.<\/strong><\/p><p><em><strong>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/strong><\/em><em><strong> vom <\/strong><\/em><em><strong>7. Oktober<\/strong><\/em><em><strong> 2025, Artikel: <\/strong><\/em><em><strong>Michael <\/strong><\/em><em><strong>Berzl<\/strong><\/em><\/p><p>Starnberg \u2013 Der erste Container ist schon voll. Die zweite Kunststoffkiste daneben f\u00fcllt sich ebenfalls mit Hunderten Tennisb\u00e4llen. Etwa 10 000 gelbe Kugeln sollen es insgesamt werden, wenn es nach den Br\u00fcdern Richard und Rolf von Rheinbaben geht, die am Rand von Starnberg eine Sportanlage mit Tennis- und Padelpl\u00e4tzen betreiben. Bei Vereinen im Umkreis von hundert Kilometern sammeln sie die ausgemusterten B\u00e4lle ein, um sie zu einer Recycling-Firma in den Niederlanden zu schicken. Nach ihrer Kenntnis ist es das einzige Unternehmen weltweit, das aus dem geschredderten Material neue B\u00e4lle herstellt. Echtes Upcycling, das ist ihnen wichtig \u2013 und offenbar gar nicht so einfach.<\/p><p>Nat\u00fcrlich gibt es schon Firmen, die alte Tennisb\u00e4lle zur Wiederverwertung sammeln. Der Onlineh\u00e4ndler Tennis-Point z\u00e4hlt dabei zu den gr\u00f6\u00dften; Boris Becker macht Werbung f\u00fcr ihn. Nach Angaben dieses Unternehmens bei G\u00fctersloh werden in Deutschland mehr als zw\u00f6lf Millionen Tennisb\u00e4lle pro Jahr gespielt, die meisten landeten im Hausm\u00fcll. Wenn sie aber wiederverwertet werden, dann werden klassischerweise aus dem Altmaterial Bodenbel\u00e4ge hergestellt. Doch das reicht den Rheinbaben-Br\u00fcdern nicht, darum haben sie sich auf die Suche gemacht und sind in Amsterdam bei \u201eRenewaball\u201c f\u00fcndig geworden. Ein aufwendiges und kompliziertes Verfahren ist n\u00f6tig, um die Komponenten auseinanderzudr\u00f6seln.<\/p><p>Eine erste Fuhre mit etwa 7000 St\u00fcck hat eine Spedition in Spezialcontainern vor einem Jahr von Starnberg nach Amsterdam gebracht. Die ersten Recyclingb\u00e4lle sind schon im Verkauf. Gerade l\u00e4uft bis Ende Oktober die zweite Sammelaktion. Als Ziel peilt Rheinbaben diesmal 10 000 St\u00fcck an, das w\u00e4re dann etwa eine halbe Tonne. Und wieder machen einige Vereine in der Umgebung mit, in F\u00fcrstenfeldbruck, Pasing oder M\u00fcnchen etwa.<\/p><p>Manche h\u00e4tten davor schon gesammelt, wussten aber nicht, was sie mit den B\u00e4llen anfangen sollten, erz\u00e4hlt Richard von Rheinbaben. Andere h\u00e4tten aufgrund der Initiative in Starnberg damit angefangen. Vereine und Klubs, Trainer und Spieler sollen ihre alten B\u00e4lle selbst abliefern, \u201ein Kartons, T\u00fcten oder Taschen, egal wie\u201c, sagt Rheinbaben. In den Hallen und den G\u00e4ngen seiner Anlage in Starnberg stehen gelbe Sammelkartons, drau\u00dfen bei den Padelpl\u00e4tzen eine Plexiglasr\u00f6hre, die ebenfalls schon zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt ist.<\/p><p>Nach seiner Sch\u00e4tzung fallen erhebliche Mengen an: \u201eWir haben das nachgerechnet. Ein bis zwei Tonnen werden allein in unserer Anlage pro Jahr verbraten.\u201c Der Deutsche Tennisbund hat etwa 1,5 Millionen Mitglieder; dazu kommen Spieler, die nicht Vereinsmitglieder sind. \u201eDas sind riesige Mengen an M\u00fcll und Verschwendung\u201c, sagt Rheinbaben \u00fcber die Menge der Alt-B\u00e4lle, die da anf\u00e4llt. Er habe selbst gesehen, wie Trainer sie gleich t\u00fctenweise in den M\u00fcll werfen.<\/p><p>Die Starnberger Sammelaktion wird daher auch beim Bayerischen Tennisverband (BTV) begr\u00fc\u00dft. Im Verbandsheft sei darauf hingewiesen worden, berichtet BTV-Sprecher Achim Fessler. Schon l\u00e4nger arbeite der Landesverband aber mit dem Online-H\u00e4ndler Tennis Point zusammen, der bei Vereinen fl\u00e4chendeckend Sammelkartons aufstellt und die B\u00e4lle an eine Firma weiterleitet, die nach dem Zerkleinern aus dem Granulat Sportplatzbel\u00e4ge herstellen l\u00e4sst.<\/p><p>Richard Freiherr von Rheinbaben, Unternehmer und Honorarkonsul von Bolivien, hat zusammen mit seinem Bruder Rolf vor sieben Jahren die Anlage mit sechs Pl\u00e4tzen in der Halle, vier Sandpl\u00e4tzen im Freien und f\u00fcnf Pl\u00e4tzen f\u00fcr Padel-Tennis \u00fcbernommen. Diese Spielart des Tennis, die etwas an Squash erinnert, erlebe in Deutschland einen Riesenboom. M\u00fcllvermeidung und Nachhaltigkeit seien ihm von Anfang an ein Anliegen gewesen, betont er. So habe er gleich die Kaugummi-Automaten auf dem Gel\u00e4nde entsorgt und Papierhandt\u00fccher durch Handt\u00fccher aus Textil ersetzt; in der Halle seien nun LED-Leuchten statt Neonr\u00f6hren installiert, eine Berieselungsanlage werde \u00fcberwiegend mit Regenwasser versorgt, und seit gut einer Woche ist auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert.<\/p><p>\u201eDie gr\u00f6\u00dften Probleme der Welt sind M\u00fcll und Verschwendung\u201c, meint der Gesch\u00e4ftsmann. Beim B\u00e4llesammeln sieht er noch gro\u00dfes Potenzial. Und eine Vorbildfunktion f\u00fcr Kinder und Jugendliche. Nach Angaben der Firma in den Niederlanden, die er beliefert, fallen weltweit pro Jahr 350 Millionen Tennisb\u00e4lle an. Auch in den Niederlanden landeten die meisten auf der Deponie oder in der M\u00fcllverbrennung, etwa drei Prozent f\u00e4nden Verwendung als Spielzeug in einem Hundemaul oder als Kappe auf einer Anh\u00e4ngerkupplung eines Autos.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit spielt auch im Amateursport eine Rolle. Der Betreiber einer Tennisanlage in Starnberg hat eine Firma ausfindig gemacht, die aus geschreddertem Material neue B\u00e4lle herstellt. 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